Einmal mehr: Inhaltliche Unkenntnis der NEOS in Sachen Bildung

Matthias Hofer

„Offensichtlich sind Alternativschulen besser dazu in der Lage, einen ganzheitlichen Lehransatz umzusetzen, aus dem dann eine höhere Problemlösungskompetenz resultiert“ (1), repetiert NEOS-Klubobmann Strolz in einer Presseaussendung einen Artikel in der Tageszeitung „Der Standard“ . (2)

Er tut dies allerdings nur unvollständig. Denn wörtlich steht im Standard zu lesen: „Dabei ist es interessant festzustellen, dass in Österreich die Schüler in Statutschulen (Anm. Privatschulen mit eigenem Lehrplan, die keiner öffentlichen Schulart entsprechen, z.B. Waldorf- oder Montessorischulen) viel besser abschneiden als man aufgrund ihrer Mathematikergebnisse erwarten könnte.“ Die fett gedruckten Worte hat Strolz freilich weggelassen …

Aus gutem Grund! Denn damit bestätigt der im Standard zitierte PISA-Experte, was auch das BIFIE in einer Auswertung der PISA 2006-Daten speziell für Waldorfschulen in Österreich festgestellt hat: Die Ergebnisse alternativer Privatschulen ohne Öffentlichkeitsrecht (wie eben Waldorf- und Montessorischulen) sind bei PISA deutlich schlechter, als jene öffentlicher AHS und BHS. (3)

In Anbetracht der Tatsache, dass…

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