Schule als moralische Müllhalde

QUINtessenzen

Bildung, dieser Eindruck lässt sich nicht vermeiden, fällt zusammen mit ihrer Reform.“ Auf keinem Gebiet würde „so gerne über Utopien, bessere Rahmenbedingungen, ideale Betreuungsverhältnisse, innovative Didaktiken, neue Möglichkeiten, Aufgaben und Herausforderungen schwadroniert“ wie auf diesem, meint Konrad Paul Liessmann. (1) Warum das so ist, haben wir in junger und jüngster Vergangenheit wiederholt vor Augen geführt bekommen:

  • Das schlechte Abschneiden der österreichischen SportlerInnen bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London führte zur Forderung nach der „täglichen Turnstunde“, die von allen Nationalratsabgeordneten unterstützt wurde. (2)
  • Unternehmen beklagen das Fehlen sozialer Grundfertigkeiten bei angehenden Lehrlingen. „Das Grüßen als Problem“ lautete die Schlagzeile. Martin Gleitsmann von der Wirtschaftskammer Österreich glaubt, die Lösung parat zu haben: „Er sieht hier das Bildungssystem in der Verantwortung.“ (3)
  • Der Politikwissenschafter sowie Sozial- und Kulturanthropologe Thomas Schmidinger antwortete im Radiointerview auf die Frage, was geschehen müsse, um zu verhindern, dass junge…

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